DER VORTEIL STANDORTGEEIGNETER PFLANZEN

Gärtnern gegen die Natur ist auf Dauer nicht von Erfolg gekrönt. Denn nur dem einzelnen Standort angepasste und durch Sichtungen ausgezeichnete Sorten gewähren dauerhaft ein zufriedenstellendes Pflanzergebnis.

Weniger spektakulär erscheinende Pflanzen sind keine Pflanzen zweiter Klasse. Ganz im Gegenteil: oftmals kommen die der Naturform stärker entsprechenden Sorten besser mit den Standortfaktoren zurecht als irgendwelche Exoten.

Diese Grundregeln zu missachten bedeutet womöglich, mehr Geld in Pflanzen zu investieren, zusätzlich erforderliche und unnötig teure Pflanzenschutzmittel zu benutzen und am Ende dann doch kein besseres Wachstums-Ergebnis zu erhalten. Hier lohnt der kritische Blick auf alles, was der Markt an neuen Pflanzen anbietet, und das teilweise zu Preisen, die keine solide Qualität verheißen können.




DIE FACHMÄNNISCHE PFLEGE

Warum zur Pflanzung auch eine Pflege gehört? Weil der ausgebildete Fachmann meist der einzige ist, der die verwendeten Pflanzen im Garten nach ihren unterschiedlichen Bedürfnissen pflegen kann. Dies beweist leider fast überall der weit verbreitete "Bubikopf-Schnitt", der alle Pflanzen einheitlich formell verunstaltet, unabhängig vom natürlichen Habitus jeder einzelnen Art bzw. Sorte.

Zudem erkennt der Fachmann sofort, ob Pflanzen unter Mangelerscheinungen oder gerade auch an Krankheiten leiden, deren Nichterkennen dauerhaft zu weit größeren Schäden als nur bei der anfangs betroffenen Einzelpflanze führen kann.

Die Pflege des Gartens in die Hände pflanzenfachkundiger Gärtner zu legen, ist kein Ausdruck von Dekadenz, sondern dauerhafter Werterhalt des in die Pflanzung investierten Geldes und damit Erhalt des Gesamtwerks Gartengestaltung.

An dieser Stelle dokumentieren wir in Kürze auch im Bild, wie es a) bei den Pflanzen in vielen Hausgärten leider meist aussieht (flächendeckender "Bubikopf-Schnitt"und b) wie es aussehen sollte!